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P.Bauer

Israelischer Chor im Bürgerhaus


 

Der israelische gemischte Chor „Shir Be Har" gibt am Dienstag, 24. September, um 19.30 Uhr ein Konzert im Elzer Bürgerhaus.


"Elz. Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Limburg hat einen professionellen israelischen Chor in den Landkreis Limburg-Weilburg im Rahmen seines Deutschlandbesuches eingeladen. „Shir Be Har" ist über Israel hinaus bekannt und nimmt an vie­len kulturellen Veranstaltungen und Volksmusik-Festivals teil. Er wurde mehrfach ausgezeichnet und hat auch kürzlich eine Goldmedaille bei einem nationalen Volksmusik-Festival gewonnen.

Der gemischte Chor besteht aus 20 Mitgliedern im Alter zwischen 40 bis 55 Jahren. Am Dienstag, 24.September, 19.30 Uhr, tritt er im Elzer Bürgerhaus mit Volkssongs in Hebräisch, Englisch, Deutsch Spanisch und Griechisch auf. Dabei wird das Ensemble eine lebendige Darstellung mit Bewegung, Kostümen, Requisiten und kurzen Erläuterungen zum Ambiente in Israel bieten. Leiter des Chores ist Avi Ben-Oz, ein studierter Musiker der Schule für Jazz und Moderne Musik. In Deutschland leitete er auch die Gruppe „Kalanit Be Galil" bei einer Tournee. Das folkloristische Programm des Chores wird umrahmt vom Männerchor der Sängervereinigung „Germania" (Leitung Musikdirektor Michael Rinscheid), dem gemischten Chor „Salto Vocale" der „Germania (Leitung Chordirektori FDB Angelika Seip) und dem katholischen Kirchenchor „St Johannes" unter Chordirektor ADC Willibald Schenk.

Nachdem in der Gemeinde Elz in den letzten Jahren namhafte Chöre aus Osteuropa auftraten, wird das Gastspiel von „Shir Be Har" aus Misgav bei Haifa (Nordgaliläa) ein Novum darstellen. Elz bot sich für ein Konzert aus mehreren Gründen an. Nicht zuletzt durch den Besuch des Kirchenchores im


Jahre 1990 in Israel sowie die Isra­el-Reise des Elzer Kulturkreises. Außerdem ist die Gemeinde als Kommune Mitglied der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Limburg. Bürgermeister Winfried Schumacher bittet daher die Bevölkerung, die Veranstaltung durch zahlreichen Besuch zu unterstützen, um damit auch das völkerverbindende Element zu unterstreichen. Als Kostenbeitrag werden nur drei Euro erhoben.(sk).

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